04.05.2020

Teil 2: Andreas über die Ausbildung im Haus

verfasst von Haus ANNA-Team

Auch im zweiten Teil unseres Interviews teilt Andreas Dreischmeier seine Erfahrungen und alles Wissenswerte über seine Ausbildung zur examinierten Pflegekraft im Haus ANNA. Den ersten Teil des Interviews finden Sie hier.

Andreas, im ersten Teil des Interviews haben wir ja schon einiges über Deine Ausbildung erfahren. Wie sieht denn der Unterricht in Deiner Ausbildung aus? Und auf welche Fächer wird besonders Wert gelegt?
Im Schulunterricht wird besonderer Wert auf die Fächer „Dokumentationen führen” und „Kommunikationswissenschaft” gelegt.  Ein besonderer Fokus gilt dem Thema Entschleunigung und in besonderem Maße dem der Ganzheitlichkeit von Körper, Geist und Seele. Damit soll der Mensch bewusst als Gegenüber sensibel wahrgenommen werden.

Welche Voraussetzungen sollte man für eine Ausbildung in Haus ANNA besitzen?
Primär sollte man ein gutes Maß an Menschenkenntnis, einen guten Draht zu Menschen und Empathie besitzen. Darüber hinaus sollte man emotional als auch körperlich sehr belastbar sein und die Fähigkeit haben oder entwickeln, Kritik anzunehmen. Die Eigenschaft, in schwierigen Situationen deeskalierend wirken zu können, ist ebenfalls eine gute Grundlage.

Welche Erwartungen hattest Du vor Beginn deiner Ausbildung und wie geht es nach deiner Ausbildung weiter?
Ich bin recht erwartungsfrei an den Beruf herangegangen, ohne einen falschen Eindruck zu erhalten und um vor allem zu fühlen, ob der Beruf wirklich etwas für mich ist.  Nach meiner Ausbildung würde ich gerne im Haus ANNA bleiben, könnte mir aber auch vorstellen einen ambulanten Dienst abzuwickeln.  Dies würde ich aber primär von der familiären Gestaltung und Entwicklung abhängig machen.

Was würdest Du einem anderen Auszubildenden auf den Weg geben?
Fühle den Beruf und wenn du sagst, dass Du mit allen Höhen und Tiefen leben kannst, dann hast du deine Berufung gefunden.

Was wünschst Du Dir für die Zukunft?
Ich wünsche mir Entschleunigung und mehr Fachkräfte, damit Bewohner und Personal harmonischer sowie glücklicher miteinander leben und arbeiten können. Zudem wünsche ich mir, dass die Politik die Pflege stärker frequentiert und zu einem größeren Thema macht.

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